English

Workshop Fascial Flow & Natural Movement

Yvonne Pouget´s spezifisches Faszientraining unter Integration des Nervensystem ist eine schmerzfreie, spielerische und sichere Möglichkeit chronische Verspannungen genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden wortwörtlich abzuschütteln.

Die neuen Workshoptermine Fascial Flow Training 2018
Infos: www.fascial-flow-tranining.com

17. & 18. März 2018, Tanztendenz München

26. + 27. Mai 2018, Neapel, Italien, Anima Nuda – Bodylanguage of human identity, more infos soon.

Ludwigsburg 7. & 8. Juli 2018, 10:00 – 18:00 + 10:00- 17:00
Infos: Tanz&Theaterwerkstatt Ludwigsburg

17. & 18. März 2018, Tanztendenz München
Samstag 11:00 – 15:00 Uhr & Sonntag 12:00 – 16:00 Uhr

Ort: Tanztendenz München, 80337 München
Lindwurmstr. 88, 5. Stock (U-Bahn Poccistr.)
Dauer: 12:00 – 16:00 Uhr;
Kosten: 140,- Euro
Info/Anmeldung: info@yvonnepouget.de

Bis vor kurzem galt das muskuläre Bindegewebe (Faszien), was jeden Muskel, jedes Organ, aber auch jede Bandstruktur umgibt, in der Medizin- und Sportwelt als relativ wertloses Verpackungsorgan. Generationen von Ärzten lernten Anatomie an Körpern, bei denen sämtliche Faszien entfernt wurden. Nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen handelt es sich bei den Faszien um eines unserer reichsten Sinnesorgane überhaupt: Über 80 Prozent der freien Nervenenden befinden sich in den Faszien.
Chronische Verspannungen genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden blockieren nicht nur die Muskeln sondern auch die Umhüllungen der Muskeln- die Faszien. Durch Verspannungen werden so nicht nur Schmerzen ausgelöst, sondern unsere Emotionen „frieren ein“, und das natürliche Begehren um das Leben so voll und erfüllt wie möglich zu leben wird behindert. Wir verlieren durch Verspannungen einen Teil unserer Lebendigkeit.

Der Workshop richten sich an alle, die sich für die Matrix der Faszien, für den „Körper im Körper“ interessieren, und nach einer schmerzfreien, spielerischen und sichere Möglichkeit suchen, dieser Behinderung, das Leben so voll und erfüllt wie möglich zu leben entgegenzuwirken. Ziel ist es tiefliegende, chronische Verspannungen genauso wie Spannungen, die vom täglichen Stress des Lebens erzeugt werden, abzubauen, und dabei nicht nur die Körperwahrnehmung, das Körpergefühl und die Beweglichkeit zu verbessern, sondern zu mehr Lebendigkeit zurückzukehren.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es reicht die Lust, die Sinnlichkeit und Lebensfreude des „zweiten Körpers“, der untrennbar an das Nervensystem und die Emotionen gekoppelt ist, erkunden zu wollen. Zu Beginn steht eine theoretische Einführung in den Themenkreis Stressregulation, chronischer Schmerz, und die Funktionsweise des Nervensystem.

Bitte eine Wärmflasche (Standartgröße), bequeme Trainingskleidung und warme Socken mitbringen.

Folgende poetische Schilderung einer Teilnehmerin über ihre Selbsterfahrung bezüglich der autonomen Kommunikation der Faszien bekam ich vor vielen Jahren nach einem meiner Workshops zu einem Zeitpunkt, als Faszien noch gar nicht richtig erforscht, und auch noch nicht in aller Munde waren:

“Letzte Nacht hatte ich eine Körpererfahrung, die unbeschreiblich war, die ich aber zu beschreiben versuche: ich lag, mehr oder weniger schlaflos, im Bett, versuchte mich loszulassen. Da fing mein Körper an, sich von selbst zu bewegen. Es war, als ob lauter kleine Wellen ohne mein Zutun durch ihn hindurchliefen, mich bewegten, ohne dass es von mir gesteuert war.
Ich würde sagen, ich habe im Bett liegend weitergetanzt, wie ich es bei hellem Tageslicht wahrscheinlich nie tanzen könnte. Es war wunderbar. Irgendwann habe ich mir dann selbst stopp gesagt und bin wieder in den normalen “Panzer” zurückgekehrt.
Hast du so etwas schon einmal gehört? Herzliche Grüße“.

Workshoptermine Traumasensensibles Faszien Flow Training in Kooperation mit AETAS Lebens- und Trauerkultur, Baldurstr. 39, München, Westfriedhof; für alle Kurse ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich:

Tageskurs, jeweils Samstag, 14.00 – 19.00 Uhr:
09.12.2017 / 27.01.2018 / 24.02.2018 / 30. Juni 2018 / 15. September 2018 /
08. Dezember 2018

Fortlaufende Kurse jeweils 6 X Mittwoch 19:00 – 21:00 Uhr:

Frühjahr 2018: 11.04. / 18.04. / 25.04. / 02.05. / 09.5. / 16.05.

Herbst 2018: 10.10. / 17.10. / 24.10. / 7.11. / 14.11. / 28.11.

Winter 2019: 23.01. / 30.01. / 06.02. / 13.02. / 20.02. / 27.02.

Kosten: 6 x Mittwochs: 160 Euro; Samstag jeweils 80 Euro; die Samstagskurse sind einzeln buchbar.

Hinweis: die Kursbeschreibungen zu diesen Kursen finden sie unter “Traumasensibles Faszien Training”.

“Yvonne Pouget hat für mich als Allgemeinärztin in sehr beeindruckender Weise das Zusammenspiel von körperlichen und seelischen Prozessen dargestellt- wobei deutlich wurde, dass sie neuere medizinisch wissenschaftlichen Erkenntnisse durchdrungen hat und in ihre Arbeit mit uns als Gruppe “übersetzen” konnte. Die Stunden waren intensiv, vergingen wie im Flug und wirken bei mir deutlich nach. Deshalb meinen herzlichen Dank für dieses Seminar und sehr gerne sollen weitere folgen!”
Dr. S. G. Fachärztin für Chirurgie und Allgemeinmedizin, Akupunktur, Palliativmedizin
Fachgebundene Psychotherapie

www.fascial-flow-training.com

YVONNE POUGET ist freischaffende Künstlerin, Choreografin, Regisseurin und Tänzerin.
Die zurückliegenden 15 Jahre hat sich die Künstlerin intensiv wissenschaftlich begleitet mit dem Themenkreis posttraumatische Belastungsstörung, Dissoziation, weiblichen Körperbildstörungen sowie der Weitergabe von Kriegstraumata an die nächsten Generationen beschäftigt.
Yvonne Pouget gilt heute zu recht als Expertin und Pionierin für die Umsetzung dieser anspruchsvollen Themen, ihre Arbeiten zur Thematik „Trauma und Traumafolgestörung“ dargestellt in Ausdruck und Tanz sind etwas, was es so weltweit sonst nicht gibt.

Neben der künstlerischen Bearbeitung diese Themen hat Pouget Pionierarbeit in der Entwicklung eines spezifischen Fascial Flow Training als Trauma Komplementär Therapie geleistet. Wissenschaftlich begleitet hat die Choregraphin dabei u.a. die Forschungen von Stephen Porges, Peter Levine, Besel van der Kolk, David Grant, Fredric Schiffer und David Berceli ausgewertet. Und über eigene Feldforschung mit den Körpertherpieformen TRE (Traum Release Exercies), Myofaszial Unwinding, Myoreflextherapie, und in der Auseinandersetzung mit den in Süditalien beheimateten Tarantismus, einem therapeutischen Musikritual, hat Pouget ihr spezifisches Fascial Flow Training bei Traumarisierung und chronischen Schmerzen entwickelt. Yvonne Pouget wurde als Expertin in die 2016 neu etablierten Arbeitsgruppe für „Körperorientierte Verfahren in der Traumatherapie“ der „Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie“ (DeGPT) eingeladen. Sie nahm als Dozentin bei den Treffen der AG im Jahr 2016 teil, und hat der Arbeitsgruppe und der DeGPT ihre wissenschaftliche Grundlagenforschung zu Fascial Flow Training zur Verfügung gestellt.

„Ich erinnere mich noch an Yvonne Pouget´s großartiges Stück „Hoch oben weites Blau“ (2007/2008). Sie hat meines Wissens als eine der ersten in München das Thema der posttraumatischen Belastungsstöungen künstlerisch aufgearbeitet und damit ein politisches Großthema antizipiert – wenig später wurden derartige Störungen der deutschen Soldaten im Afghanistaneinsatz in den Großmedien als grundlegendes Problem aufgegriffen“. (Martin Sambauer, DAS INTEGRAL)

www.fascial-flow-training.com www.yvonnepouget.com
ein kurzer TV Clip aus Italien über about „Identità“ 2014 in Taranto/Süditalien, ein Musiktanztheater über die Weitergabe von Kreigstraumata an die nächsten Generationen: https://www.youtube.com/watch?v=RJRDHIltjp8
https://vimeo.com/151909738

Hinweis: alle auf dieser Seite veröffentlichen Workshopausschreibungen, Skripts und Traniningskonzepte zum “Facial Flow Training” und “Facial Flow Traning als Trauma Komplementär Therapie und in der Schmerztherapie“von Yvonne Pouget unterliegen als geistige Schöpfung von Yvonne Pouget dem deutschen Urhebergesetzt.
©all copyrights: yvonne pouget; auch auszugsweise Vervielfältigung und Verbreitung ohne die schriftliche Einwilligung der Urheberin ist verboten.

 

< Top

Kommentarfunktion für diesen Artikel geschlossen.